Monatsarchiv: Oktober 2011

Von Feinden fordern

Kaum hat die Occupy-Bewegung in der Schweiz Fuss gefasst, wird sie auch schon wegen ihrer diffusen vielfältigen Forderungen kritisiert.

Bild: Occupy Paradeplatz

Bild: „Occupy Paradeplatz“

Basiscamp Lindenhof

Die Bewegung kann gar nicht anders. Und trotzdem könnte sie erfolgreicher sein, als die Antiglobalisierungsbewegung. Immerhin hat sie ein klares Feindbild.

Was lange gärt

Interview mit dem Soziologen Kurt Imhof (diesmal garantiert ohne Medienschelte…)

«Wir sind alle mit den Banken verbandelt»

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Der mobile Wahnsinn

Weil Verkehr so billig ist, pendeln immer mehr Menschen immer längere Strecken. Dabei geht es der Schweiz landschaftlich und ökonomisch an den Kragen. Höchste Zeit, die Kilometerfresser in Schranken zu weisen.

Früher prahlten Besitzer des Schweizer Generalabonnements damit,  wie grosszügig sie die Jahreskarte herausfahren. Täglich eine Stunde zur Arbeit pendeln und am Wochenende für einen Kaffee ins Tessin.
Heute zeigt sich: das GA ist eine Fehlkonstruktion. Der Flatrate-Gedanke hinter dem Abo animiert zum Kilometerfressen und fördert die Zersiedelung der Landschaft. Bahnfahren ist keineswegs ökologisch. Es ist bloss weniger schädlich als Autofahren. An diese Wahrheit müssen sich Pendler gewöhnen. Und an massiv steigende Preise.