Was uns wichtig ist

Gesundheit, Familie, Ehrlichkeit: Das sind für die Schweizer Bevölkerung die wichtigsten Werte, wie eine repräsentative Umfrage des Beobachters zeigt.

Peter Johannes Meier

Es geht abwärts: Jugendliche verprügeln sich betrunken im Ausgang, stehen im Zug nicht mehr auf, wenn sich eine ältere Dame setzen will. Während der Arbeit hängen sie ab, sind in Gedanken bereits an der nächsten Party, von der sie dann eine Abfallspur nach Hause ziehen. Und natürlich arbeiten längst nicht alle, die könnten.

Der Stammtisch lästert und Politiker warnen: Wo sind unsere Werte geblieben? Einmal ist es die fehlende Solidarität, die beklagt wird, dann die Eigenverantwortung, die schwindet. Immer aber fehlt es am nötigen Anstand.

Doch stimmt das auch? Sind unsere traditionellen Werte wertlos geworden? Haben die zehn «Du sollst» ausgedient? «Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.» Viele denken heute so. Geschrieben hat es der Philosoph Sokrates, vor 2400 Jahren. Ist also doch alles beim Alten geblieben? Ist der beklagte Wertezerfall nicht mehr als ein beständiges Vorurteil, mit dem sich Erwachsene über ihre verblichene Jugend hinwegtrösten?

Der Beobachter wollte genauer wissen, welche Werte der Schweizer Bevölkerung wichtig sind, welche an Bedeutung gewinnen und welche gefährdet sind. Das Meinungsforschungsinstitut Konso hat dazu 1000 Personen telefonisch befragt.

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